25 Masterpieces per Second

 

Das Bild wiederholt sich nie. Es gibt keine Loops, Zuspielungen über Videorecorder oder Computer, außer gelegentlich zur Ergänzung des live gespielten Bildes.
Der Unterschied ist schwer zu beschreiben, aber unschwer fühlbar.
Loop basiertes Software VJing ist oft darauf fixiert, vordefinierte Loops mechanisch - am besten automatisch – mit dem „Beat“ zu synchronisieren. MXZEHN VJs „spielen“ das Bild gleichzeitig und zusammen mit der Musik.

Die Bilder folgen nicht sklavisch der Musik, sondern sie treten in einen Dialog, innerhalb dessen es Übereinstimmungen aber auch gewollte Brüche gibt und geben kann. Plötzlich ist Raum für Virtuosität, für Wahnsinn oder Methode, für eine Unmittelbarkeit des Ausdrucks, wie sie bis dato nur mit Musik möglich war. Für MXZEHN ist narratives Erzählen im filmnahen Sinn nicht interessant. Der Prozess der zu beobachten ist, ist einmalig, er erzählt seine eigene Geschichte.

Der Raum / Szenografie

Anders als Fernsehen oder Film, die durch ihre angestammten Orte immer schon quasi „gerahmt“ auftreten und allein dadurch schon als „Bilder“ im klassischen Sinn gekennzeichnet sind, können Videoprojektionen mit dem Raum, dem Licht und den enthaltenen Objekten verschmelzen.
Videoprojektionen sind ein Hybrid aus Bild und Licht, nicht notwendigerweise
muss eine Leinwand der Träger sein.

MXZEHN Visuals sind flexibel genug um auf jede Art der Bespielung zu regieren,
dennoch ist eine vorherige Absprache oder gar gemeinsame Planung der Szenographie für ein optimales Ergebnis unerlässlich.

 
 
 
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